Santa Claus Parade und ein Besuch bei der Geburtstätte der kanadischen Nationalparke.

Nun hab ich schon länger nichts mehr von mir in diesem Blog hören lassen und so schnell neigt sich das Jahr 2017 auch dem Ende entgegen. Ich hoffe ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit! Die Weihnachtsvorfreude begann in Banff bereits Mitte November, wo eine Santa Claus Parade veranstaltet wurde:

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Die Wagen reihen sich in die Kolonne.

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Santa Claus XXL.

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Interessante Wagenkonstruktionen.

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Die Weihnachtsfeuerwehr kommt angefahren.

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Die Nationalparkbehörde des Banff Nationalparks hatte ihren Umzugswagen mit dem weihnachtlich geschmückten Wappentier, dem Biber, auffahren lassen.

Tausende Menschen standen entlang der Hauptstraße, um den Umzug beizuwohnen.

Mitte Dezember ging es dann zu den Banff Cave and Basin, dem Ursprungsort von Banff und dem ersten Nationalpark Kanadas. Die Unterwasserhöhle mit heißer Quelle war den heimischen indianischen Stämmen lange vor der Entdeckung im Jahre 1859 bekannt, als James Hector auf der Palliser Expedition die Quelle zum ersten Mal schriftlich erwähnte. Nationales Aufsehen erregten aber erst Mitarbeiter der Canadian Pacific Railways, die mit Hilfe eines Baumes zu der Quelle abstiegen und eine Geldeinnahmequelle witterten. Um einen Privatanspruch anzumelden wurde eine kleine Hütte neben dem Eingang errichtet. Der Versuch die Fläche privatisieren zu wollen, wurde zugleich von der Regierung unterbunden. So kam es, dass das erste Schutzgebiet um die Stätte errichtet wurde – der Ausgangspunkt für das kanadische Nationalparksystem war damit gelegt.

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Banff Cave and Basin.

1914 wurde eine Badestätte errichtet, die heißes Wasser aus den Quellen ableitete. Diese war bis zum Jahr 1994 im Betrieb.

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Die historische Badeanstalt wurde bis heute erhalten.

In den Nebengebäuden sind nun ein Museum untergebracht, welches die geologische Entstehung und die Entwicklung von Banff beschreibt.

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Museumshalle im Nebeneingang.

Eine Besonderheit der heißen Schwefelquellen: hier kommt die sogenannte „Banff springs snail“ (Banff-Quellen-Schnecke) vor – sie ist weltweit einzigartig. Zu sehen ist sie aber kaum, die größten Schnecken werden nur bis zu 1 cm groß. Die Schneckenart wurde erst im Jahr 1926 entdeckt. Seit dieser Zeit ist ihre Population stark zusammengeschrumpft. Mit der Schließung des Badebetriebes haben sich die Zahlen langsam wieder erholt.

Ich wünsche allen ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2018!

 

 

 

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