Von Ottawa in das französische Quebec.

Von der Hauptstadt Kanadas ging es nach drei schönen Tagen weiter in den französischsprachigen Teil. Ich hatte einige Sorgen, da meine Französischkentnisse gleich null sind, aber die Mehrheit der Frankokanadier spricht natürlich Englisch. Überquert man die Brücke von Ottawa nach Gatineau ist man bereits nach wenigen Minuten in der Provinz Quebec. Augenscheinlich ist sofort alles in französischer Sprache – die erste Amtsprache des frankokanadischenTeils.
Nach der sogenannten „Stillen Revolution“ in den 1960er Jahren ist Quebec noch französischer geworden, denn Sprachengesetze schreiben die visuelle Vorherrschaft der französischen Sprache vor.
Der Name „Quebec“ stammt von den Algonquin-Indianern, dessen Wort „kebec“ ungefähr „wo der Fluss eingeengt wird“ bedeutet. Diese Beschreibung galt für die unmittelbare Region der Stadt Quebec direkt am Sankt-Lorenz-Strom.
Nach ungefähr 3 Stunden Autofahrt erreicht man Montreal; eine Stadt, die sich der höchsten Konzentration von historischen Gebäuden in Nordamerika rühmt und einst durch den Pelzhandel, den Reichtum für die ehemalige französische Kolonie bereitstellte. Das wohl bekannteste Gebäude in Montreal ist wohl die Basilika Notre-Dame, die wir am ersten Tag besuchten.

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Die Basilika Notre Dame.

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Eindrucksvolle Innenarchitektur, die durch die Sainte-Chapelle, der königlichen Kapelle in Paris beeinflusst wurde.

In der Innenstadt von Montreal treffen alte und moderne Bauten in konträren Formen aufeinander:

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Alter Kirchturm inmitten von Hochhäusern.

Weitere Sehenswürdigkeiten neben der Innenstadt sind der Olympiapark, wo 1976 zum ersten Mal die olympischen Sommerspiele in einer kanadischen Stadt ausgetragen wurden.
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Überblick über den Olympiapark.

Weiter ging es in den fernen Osten Kanadas, nächster Halt Quebec Stadt, der Hauptstadt der neufranzösischen Provinz. Im Jahr 1608 gegründet von Samuel de Champlain, ist sie eine der ältesten Städte Nordamerikas. Desweiteren ist sie aufgrund ihrer erhaltenen Stadtmauern, die einzigste befestigte Stadt im Norden Amerikas. Die historische Altstadt am Sankt-Lorenz-Strom wurde deshalb zu einer UNESCO Welterbestätte ausgezeichnet.

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Blick auf die Altstadt mit dem alles überragenden Hotel Le Chateau Frontenac.

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Der Sankt-Lorenz-Strom ist noch immer teilweise vereist.

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Europäisch-Französischer Flair in den Seitengassen.

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Das französische Erbe ist in Quebec noch lebendig, sei es in den Straßen oder in den vielen Restaurants (die Crepes schmecken hervorragend ;-).

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In der Markthalle „Marche du vieux port“ kann man täglich frische Produkte aus der Region erwerben.

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Im Hintergrund sind ist die alte Stadtmauer zu sehen, das Tor zur Altstadt Quebecs.

 

 

 

Die Zitadelle
Die heutige ca. 16 Hektar große Verteidigungsanlage wurde erst 1831 vollendet, nachdem sie durch die Eroberung der Britischen Armee stark beschädigt wurde. Sie wurde nach dem europäischen Stil der Festungsanlagen im 17. Jahrhundert entworfen, von denen aus über Wälle, Gräben und Mauern hinweggeschossen werden konnte. Noch heute dient sie dem kanadischen Militär und beherbergt das Royal 22nd Regiment, eine französisch sprechende Eliteeinheit.

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Die Zitadelle von Quebec.

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Außerhalb von Quebec lassen sich der 84 m hohe Montmorency Wasserfalls besichtigen.

 

 

 

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